Die gegenwärtige Arbeitslosigkeit - auch ein Strukturproblem des Arbeitsmarkts

Abstract: Es wird die These vertreten, daß die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland das Ergebnis einer wechselseitigen und kumulativen Verstärkung von Nachfragemangel, Unterbeschäftigung und Spaltungstendenzen im Arbeitsmarkt ist. Besondere Berücksichtigung finden Tendenzen der Arbeitsmarktsegmentation, d.h. die relativ dauerhafte Aufspaltung des Arbeitsmarktes in institutionell mehr oder weniger verfestigte Teilmärkte. Diese Segmentation entspringt vor allem dem Interesse der Unternehmen an möglichst großer Immunisierung vor bzw. kostengünstiger Bewältigung von konjunkturellen Schwankungen und anderen Marktinstabilitäten. In Perioden hoher Unterbeschäftigung kommt dazu noch das Interesse der Arbeitnehmervertretungen, das Risiko des Arbeitsplatzverlustes durch Maßnahmen des Entlassungsschutzes einzudämmen. Ergebnis dieser Strategien sind relativ stabile Arbeitsplätze einerseits und relativ instabile, unsichere Beschäftigungsverhältnisse andererseits. Vor allem die von den Unter

Sprache
Deutsch
Umfang
Online-Ressource, 65 S.
Anmerkungen
Veröffentlichungsversion
begutachtet
ISBN
3593322722
Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main

Schlagwort
Arbeitslosigkeit
Arbeitsmarkt
Strukturelle Arbeitslosigkeit
Struktur
Arbeitsmarkt
Klassifikation
Wirtschaft

Urheber
Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Frankfurt am Main
(wer)
Campus Verl
(wann)
1978

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-68317
Rechteinformation
Open Access unbekannt; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
25.03.2025, 13:50 MEZ

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Beteiligte

Entstanden

  • 1978

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