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Kalenderblatt: 14. Mai

1860: Ludwig Bechstein stirbt in Meiningen. Er war als Louis Hubert Dupontreau 1801 in Weimar als Sohn eines verarmten französischen Revolutionsflüchtlings zur Welt gekommen und wurde später durch entfernte Verwandte adoptiert, deren Nachnahmen er annahm. Bereits während seiner Apothekerlehre durchstreift er Thüringen und sammelt Sagen und Märchen. 1823 veröffentlicht er sein erstes Buch, „Thüringische Volksmärchen“, das Sie auch in der DDB finden können. Dadurch wird sein Landesvater, Herzog Bernhard II., auf ihn aufmerksam und ermöglicht ihm durch ein Stipendium ein geisteswissenschaftliches Studium, nach dessen Abschluss Bechstein eine Lebensstellung als herzoglicher Bibliothekar und Archivar antreten darf. Ludwig Bechstein sammelt und veröffentlicht mehr als 1000 Sagentexte und über 80 Märchenerzählungen aus ganz Deutschland; sein „Deutsches Märchenbuch“ von 1845 wird noch heute aufgelegt.

Ludwig Bechstein

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