Skandal ist Ansichtssache: zur Inszenierungslogik ritueller Spektakel in der Politik

Abstract: Der vorliegende Beitrag untersucht, wie ein Ereignis oder ein Sachverhalt als nicht normenkonform etikettiert und damit zum Skandal gemacht werden kann. Er beschreibt den Skandal als Vorgang, in dem es einem Akteur (dem Skandalierer) gelingt, durch die Thematisierung eines Ereignisses oder eines Sachverhalts im Zusammenhang mit einem zweiten Akteur (dem Skandalierten) die Erwartungen eines anderen Akteurs (des Skandalpublikums) zu irritieren. Das hängt einerseits vom Publikum ab, wie im ersten Abschnitt erklärt wird. Da es nicht mehr einhellig akzeptierte Normenstandards gibt, sind Skandale nicht Skandale für alle, sondern nur für mehr oder minder bestimmte Gruppierungen. Der Autor beschreibt anschließend, wie der Skandalierer versucht, ein Publikum davon zu überzeugen, dass ein normabweichendes Verhalten vorliegt und der Skandalisierte dafür verantwortlich ist und wie dieser wiederum versucht, sich gegen die Vorwürfe zu wehren. Diese Form der Skandalierung wird im dritten Abschnit

Weitere Titel
Scandal is a matter of opinion: staging logic of ritual spectacles in politics
Sprache
Deutsch
Umfang
Online-Ressource, 334-354 S.
Anmerkungen
Veröffentlichungsversion
begutachtet
In: Ebbighausen, Rolf (Hg.), Neckel, Sighard (Hg.): Anatomie des politischen Skandals. 1989. S. 334-354. ISBN 3-518-11548-0
Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main

Erschienen in
Anatomie des politischen Skandals ; Bd. 548
Edition Suhrkamp , Neue Folge ; Bd. 548

Schlagwort
Skandal
Politik
Klassifikation
Politik

Urheber
Hitzler, Ronald
Beteiligte Personen und Organisationen
Ebbighausen, Rolf
Neckel, Sighard
Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Frankfurt am Main
(wer)
Suhrkamp
(wann)
1989

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-53870
Rechteinformation
Open Access unbekannt; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
25.03.2025, 13:56 MEZ

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Beteiligte

  • Hitzler, Ronald
  • Ebbighausen, Rolf
  • Neckel, Sighard
  • Suhrkamp

Entstanden

  • 1989

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