Modell

Heißdampfkessel der preußischen Schnellzug-Dampflok S 6 "601" mit Rauchröhrenüberhitzer, Modell 1:5

Da der Bedarf leistungsfähiger Schnellzuglokomotiven in Preußen stieg, musste man die Entwicklung ausgefeilter Schnellzuglokomotiven vorantreiben. Robert Garbe (1847-1932), der Dezernent für Bauarten und Beschaffung der Lokomotiven, entwickelte die Gattung S4 weiter. Er wollte damit den Bau von Dreikupplern für den leichteren Schnellzugdienst vermeiden. Die preußische S6 verfügte über einen ausgereifteren und leistungsfähigeren Heißdampfkessel. Zwischen 1905/1906 und 1913 wurden insgesamt 584 Exemplare hergestellt. Es handelt sich hierbei um den letzten Schnellzug der mit einer zweifachen Kopplung ausgestattet war. Verkehrs- und Baumuseum. Amtlicher Führer durch die Sammlungen / Verkehrs- und Baumuseum Berlin. Berlin: Elsner, 1943. S. 68 Nussbaum, Uwe. Eisenbahnmodelle: Schätze aus dem Verkehrs- und Baumuseum. Berlin: Nicolai, 1998. Nr. 32

Material/Technik
Stahl, Gußeisen, Buntmetall, Holz, Glas
Maße
Objektmaß LxBxH: 1840 x 500 x 855 mm; Masse: 170 kg
Standort
Deutsches Technikmuseum, Berlin
Inventarnummer
1/1945/0099 0
Sammlung
Schienenverkehr

Bezug (was)
Modell
Schienenverkehr
Schnellzugdampflok
Eisenbahnfahrzeuge mit Antrieb

Ereignis
Herstellung
(wer)
Eisenbahn-Hauptwerkstätte Breslau (Oberschlesischer Bf)
(wo)
Breslau
(wann)
1901-1910

Rechteinformation
Deutsches Technikmuseum
Letzte Aktualisierung
28.02.2023, 12:20 MEZ

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Objekttyp

  • Modell

Beteiligte

  • Eisenbahn-Hauptwerkstätte Breslau (Oberschlesischer Bf)

Entstanden

  • 1901-1910

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