Arbeitspapier

Neuordnung der W-Besoldung: Ausgestaltung und verfassungsrechtliche Probleme der Komsumtionsregeln zur Anrechnung von Leistungsbezügen

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 14.2.2012 die Besoldung in der Besoldungsgruppe W2 in Hessen als 'evident unzureichend' verworfen. Im Hinblick auf die gesetzte Frist wurden zwischenzeitlich in Hessen und Bayern Neuregelungen der Professorenbesoldung zum 1. Januar 2013 wirksam; der Bund sowie die Mehrheit der übrigen Länder haben entsprechende Gesetzentwürfe vorgelegt. Dabei wird durchgängig eine Anhebung der Grundgehaltssätze bei einer gleichzeitigen (Teil-) Konsumtion der bisher bezogenen Leistungszulagen vorgesehen. Art und Umfang dieser Verrechnungsregelungen sind jedoch höchst unterschiedlich ausgestaltet. Der Beitrag gibt einen Überblick über die einzelnen Konsumtionsregeln und ihre Auswirkungen. Dabei treten vor allem Friktionen mit dem Leistungsprinzip und gleichheitsrechtlichen Anforderungen an die Besoldung zutage, die neue verfassungsrechtliche Zweifel wecken.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: Working Paper ; No. 115

Klassifikation
Wirtschaft

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Gawel, Erik
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Universität Leipzig, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
(wo)
Leipzig
(wann)
2013

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:44 MEZ

Datenpartner

Dieses Objekt wird bereitgestellt von:
ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.

Objekttyp

  • Arbeitspapier

Beteiligte

  • Gawel, Erik
  • Universität Leipzig, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Entstanden

  • 2013

Ähnliche Objekte (12)