Kopfbedeckung
Czapka für Offiziere der griechischen Ulanen
Diese Czapka (auch: Tschapka) wurde um 1832/33 von einem Ulanen der griechischen Armee getragen und von der bayerischen Armee eingeführt. Nach der Befreiung Griechenlands von der Osmanischen Herrschaft wurde in Griechenland ein Königreich ausgerufen. König wurde der junge bayerische Prinz Otto (1815-1867). Im Gefolge des Prinzen befanden sich auch bayerische Offiziere, die die neue griechische Armee aufbauen sollten. In der Uniformierung orientierte man sich an derjenigen Bayerns: Die Czapka ist stark an derjenigen für bayerische Ulanenoffiziere angelehnt. Die charakteristische Form der Kopfbedeckung mit hohem Kopfteil und viereckigem Deckel geht auf Helme zurück, die in Polen getragen wurden. Im späten 18. Jahrhundert wurden Czapkas immer beliebter und wurden vor allem von Ulanen getragen. Diese gehörten zur Kavallerie und waren mit Lanzen bewaffnet.
- Material/Technik
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Metall, versilbert, Tuch, Pressspanpappe, Eisenblech
- Standort
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Bayerisches Armeemuseum, Ingolstadt
- Inventarnummer
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B 1076
- Sammlung
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Uniformen und Bekleidung
Kabinettsstücke - pink military
- Bezug (was)
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Kopfbedeckung
Ulanen
- Bezug (wer)
- Bezug (wo)
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Osmanisches Reich
Polen
- Ereignis
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Herstellung
- (wo)
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Griechenland (?)
- (wann)
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1832 (?)
- (Beschreibung)
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Hergestellt
- Rechteinformation
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Bayerisches Armeemuseum
- Letzte Aktualisierung
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13.03.2025, 16:22 MEZ
Datenpartner
Bayerisches Armeemuseum. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Kopfbedeckung
Entstanden
- 1832 (?)