Medaille

Fleischhacker, Leopold: Rudolf Virchow

Vorderseite: RVDOLF - VIRCHOW - Büste des Rudolf Virchow nach rechts.
Münzstand: Privatausgabe
Erläuterung: Leopold Fleischhacker, am 13. Mai 1882 in Felsberg (Hessen) geboren, studierte, nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule 1897 bis 1902 in Düsseldorf, von 1903 bis 1905 bei Ernst Herter und Peter Breuer an der Berliner Kunstakademie. Daran schloss sich ein Romaufenthalt an, den er durch den Rom-Preis der Michael-Beer-Stiftung gewann. Danach ließ er sich in Düsseldorf nieder. 1933 erhielt er Berufsverbot und sein Atelier wurde zerstört. 1938 war er im Konzentrationslager inhaftiert, nach seiner Entlassung emigirierte er nach Belgien und hatte nach dem Krieg in Brüssel ein eigenes Atelier. Er starb am 11. September 1946 in Uccle/Ukkel bei Brüssel - Diese einseitige Bronzegussmedaille ist wahrscheinlich auf den Tod Virchows (1821-1902) gefertigt worden.

Fotograf*in: Reinhard Saczewski

Public Domain Mark 1.0 Universell

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Material/Technik
Bronze; gegossen
Maße
Durchmesser: 69 mm, Gewicht: 48.15 g
Standort
Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Inventarnummer
18234372
Weitere Nummer(n)
Sammlung
Medaillen
Unterabteilung: 20. Jh. bis heute

Bezug (was)
20. Jh.
Berühmte Persönlichkeiten
Bronze / Kupfer
Deutschland
Medaillen
Medailleure
Neuzeit
Porträts
Private als Münzstand
Bezug (wer)

Ereignis
Herstellung
(wo)
Deutschland
Brandenburg
Berlin?
(wann)
um 1902
Ereignis
Eigentumswechsel
(wann)
1926

Letzte Aktualisierung
03.03.2025, 13:08 MEZ

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Objekttyp

  • Medaille

Entstanden

  • um 1902
  • 1926

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